Zum Inhalt springen

Biofeedback

Was ist Biofeedback

Biofeedback ist ein therapeutisches Verfahren, dass nicht bewusst wahrnehmbare Körperfunktionen (wie Herzfrequenz, Temperatur, Atmung, Muskelspannung oder Hautleitwert- und Widerstand) mithilfe von Sensoren misst und auf einem Bildschirm sichtbar oder über Töne hörbar macht. Durch diese Rückmeldung (Feedback) lernt der Patient, diese unbewussten Vorgänge wahrzunehmen, zu kontrollieren und positiv zu beeinflussen. Es handelt sich um ein nicht-invasives Verfahren.

Wann kommt Biofeedback zum Einsatz

  • Schmerztherapie: Chronische Schmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerzen
  • Psychosomatische Erkrankungen & Stress: Stressmanagement, Burnout, Angst- und Panikstörungen, Depressionen
  • Neurologische Erkrankungen: Epilepsie, Schlaganfallrehabilitation
  • ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom), Verbesserung der Konzentration
  • Schlafstörungen
  • Peak-Performance-Training im Sport
  • Andere Bereiche: Beckenbodentraining (bei Inkontinenz), Verstopfung, Stuhlinkontinenz

Biofeedback im Rahmen der Ergotherapie

Eine Behandlung umfasst in der Regel 20 bis 40 Sitzungen, wobei das Bewusstmachen der eigenen Körperfunktionen und der Selbstwirksamkeit sowie die Vermittlung von Handlungsstrategien zu einer deutlichen Verbesserung der jeweiligen Symptomatik führen kann.

Zurück